je voudrais que tu te rapelles notre amour est éternel

la vie en rose
tell me you love me, come back and haunt me, and i rush to the start

Heute nehme ich mir vor den Eintrg nicht zu löschen, nachdem ich ihn fertig geschrieben habe. Gute Vorsätze und so.
Silvester war nämlich auch schon und es war sehr schön. Weil ich mit sehr lieben Menschen feiern durfte und vor allem mit einem ganz bestimmten lieben Menschen.

Weihnachten war natürlich auch schön, weil ich Weihnachten mag. Alle Kinder mögen Weihnachten und ich weiß nicht wann es zum Ausdruck einer Lebenseinstellung wurde Weihnachten doof zu finden. Schließlich sehen auch Lügen und Heuchelei besser aus, wenn sie rot-grün verpackt sind und mit Glitzer beschmiert.
Der böse Sarkasmus, der aus mir spricht, ist micht einmal gewollt. Weil wir so ganz ohne Familiendramen ausgekommen sind, sehr entspannend war das.
Der einfache Grund dafür ist, das mein Vater die Scheidung eingereicht hat und wir alle endlich unsere Masken ablegen konnten. Oh du Fröhliche. Die reinste Befreiung.
Wenn ich so ein ganz kleines bisschen traurig gewesen sein sollte, also nur ganz wenig, dann habe ich davon gar nichts mitbekommen, weil ich den Rest des Abends sehr kuschelig in B's riesigen Armen verbringen durfte.
Das ist eines dieser Dinge, die ich Anfang 2008 noch nie für möglich gehalten hätte.
Sehr schön, dass ich mich so oft irre. Ich weiß jetzt, und das ist der springende Punkt, ich weiß, dass ich diese alten Geschichten hinter mir lassen kann. Ich bin verdammt noch mal verliebt und verdammt nochmal glücklich damit. Dieses beschissene letzte Jahr hat Spuren hinterlassen.
In den letzten Wochen habe ich bemerkt, wie gut es war, dass ich B. getroffen habe. Ich kling' zwar wie so ein treudoofer Päärchenmensch, der ich nie sein wollte, aber ich kann nicht leugnen, dass es mir seitdem bedeutend besser geht.

Wenn man bemerkt, dass nicht immer alles so sein muss, wie man es gewohnt ist, ist das gut. Jedenfalls vertrage ich mich ziemlich gut mit dieser neuen Realität.
An Tagen wie diesen, habe ich die Hoffnung, stark genug zu sein, um das zu bewältigen, was noch so vor mir liegt.
Konservendose auf, Gefühl rein, fest verschließen und Gute Nacht.

4.1.09 22:49


stream of consciousness

Ich finde mich heute seltsam. Ich höre deutschen Hiphop. Ich höre britischen Hiphop. Ich höre französischen Hiphop. Ich weiß nicht mal, ob das die richtige Bezeichnung dafür ist. Überhaupt fällt es mir heute schwer Dinge einzuordnen. Dinge auf den Punkt zu bringen. Ich spreche in Gedankenströmen.
Neue Fellkugel im Käfig, weiß, plüschig, rund, klein. Und namenlos. Niemand will sein leben lang Fettsack heißen.
Bin ich krank, weil ich mich mit einem 6,7cm (hab nachgemessen) großen Tier unterhalte? Ich hab ihm schon einiges erzählt. Eines Tages wird er mir die Lösungen zu allen meinen Problemen verraten.
Wenn mein Kugeltier über die Tastatur rollt, ist es ziemlich leicht, den ganzen Rest zu vergessen. Vielleicht wäre das Leben leichter, wenn man ihm einen kuscheligen Pelz überziehen würde.
Ich geh mal eben meinen Verstand suchen.

17.11.08 18:21


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Mia Helden